Montag, 8. Mai 2017

Entschuldigung

Lieber Terry Loosli
Auch wenn Du Deine Mitmenschen mit Deiner Mitteilung "Jede Stimme an Theiler unterstütze indirekt die Wiederwahl Christoph Lerch" angelogen hast, entschuldige ich mich bei Dir und bei den Kindern dafür, dass ich Dich als Reaktion öffentlich unter der Gürtellinie beleidigt habe.
Da Du explizit keinen Kontakt mit mir wünschst, richte ich die Entschuldigung in einem öffentlichen Brief an Dich.
Ich wünsche mir, Du wirst herausfinden, dass ich keine homophobe Ader habe. Deshalb schenke ich Dir 10 Leih-Gutscheine für meine DVD-Videoapotheks-Regal: "Schwulenfilme für Homophobe", "Schwulenfilme für Schwule", "Dunkle Triebe für Hellsichtige" und "Dr. Sex verschreibt Tantra".
Ferner schenke ich dir eine Best of Almodovar u.a. mit Hits von Gaetano Veloso, Chavela Vargas, ISMAEL Lô und Los pachos lo dudo von deinem Lieblings-Almodovar-Film. La ley del deseo...
Dann verbreiten wir wieder Liebe, statt als taubstumme Feinde aneinandervorbeizulaufen.
Herzlich
Stefan


Richtungswahl


Sonntag, 7. Mai 2017

LIES!



Wie das Handy uns KRANK macht

DR. STRANGELOVE DIAGNOSTIZIERT: Der durchschnittliche digitale Eingeborene nutzt mehr seine Fingerbeeris statt seine "Chlöppen". Er leidet an einer Entsinnlichung, das exzessive Tragen von Kopfhörern führt zur Fühler-Nach-Innen-Krankheit, Spontanität weicht der Medienzerstreuungsallergie, die Suche wird der Maschine delegiert, die Kunst des Sehens wird ausgetrieben, Empfänglichkeit degeneriert, ADHS-Journalismus resultiert, Kurz- und Langzeitgedächtnis schwinden, selbständiges Denken wird durch Downloadmentalität ersetzt, die Phantasie wird durch Bilderstürme gekidnappt, das Bewegungsvokabular rostet ein, akute Flirthemmungen resultieren und die Erzählung verliert ihren Wert...


Wer und was steckt hinter der Videoapotheke Dr. Strangelove



ZENSUR: Stefan Theilers Interview wird nicht abgedruckt...




Das NATO-Blättchen BÄZET (Berner Zeitung, Espace-Gruppe, Tamedia, Bilderberg Konferenz Medium) zensuriert meine 8 Antworten auf 8 Fragen zu den Regierungsstatthalterwahlen Bern-Mittelland. Der Ombudsmann der TAMEDIA ist inzwischen ein Freund von mir geworden, ob das was nützt, weiss ich nicht.


Hier die Antworten.
Fragen an die Regierungsstatthalter-Kandidaten

Wieso sind/wären Sie ein guter Regierungsstatthalter?
Weil ich ein Umgestalter und kein Verwalter bin. An der Uni St. Gallen (HSG) erhielt ich Bestnoten zu fünf Aufsätzen, wie man Verwaltungen bürgernah führen kann. Diese theoretischen Erkenntisse kombiniere ich mit meiner 8-jährigen Praxiserfahrung als Filmdoktor, Kulturunternehmer, Altstadtführer und Vorzeige-Anarchist.

Als Statthalter Bern-Mittelland sind Sie zuständig für 84 Gemeinden, 73 Kirch- und 20 Burgergemeinden. Besonders aus den ländlichen Gegenden gibt es Stimmen, die finden, sie kämen zu kurz. Wie sorgen Sie dafür, dass Niemand benachteiligt wird?
Ich lerne während meinem Wahlkampf das Berner Mitteland von einem umgebauten Krankenwagen aus kennen. Wenn ich gewählt werde, organisiere ich mit der Theilsarmee und den Thells Angels in den Gemeinden ein gemeinsames Essen mit Chilbi und Musik nach Wahl und höre allen zu.

Wie viel Spielraum hat aus Ihrer Sicht ein Regierungsstatthalter?
Hängt von den Sachzwängen des Kapitals ab und davon wie krank, korrupt und kaputt der Kanton und die herrschende Klasse handeln.

Eine wichtige Aufgabe des Regierungsstatthalters ist das Schaffen von Asylplätzen.
Wie gehen Sie damit um, wenn sich eine Gemeinde weigert, Räumlichkeiten für Asylsuchende bereitzustellen?
Zwecks Aufklärung empfehle ich einen Vortrag bei Dr. Daniele Ganser. So werden die Gemeinden für konkrete Friedenspolitik angestiftet und werden so beitragen, dass die Flüchtlingskrise nicht ewig andauern wird.

Als Statthalter entscheiden Sie auch über Zwischennutzungen. Wie gehen Sie vor, damit diese rasch und trotzdem gesetzeskonform umgesetzt werden können?
Selbstverantwortung und erfolgreichen Dialog mit der Nachbarschaft bewerte ich höher als ein striktes Vorgehen nach Paragraphen. Kreative Selbstinitiative und Aufbruchgeist gilt es zu ermöglichen. Ich fungiere hier als Vermittler und Kommunikationskatalysator..

Was hat für sie Priorität, das Nachtleben oder die Nachtruhe?
Priorität hat die Kultivierung von Werten, die ein Neben- oder sogar Miteinander garantieren. Die Zivilcourage, die Kreativität, das Einfühlungsvermögen oder die offene Kommunikation in der Nachbarschaft sind solche Schätze. Diese werde ich als Statthalter vermitteln und vorleben.

Das Statthalteramt ist häufig Zielscheibe von Kritik. Wie gehen Sie mit dieser um?
Ich liebe Kritik, weil wir dadurch wachsen können. Doch für toxische Referate habe ich nichts übrig.

Als Regierungsstatthalter entscheiden sie nicht abschliessend, der Kanton kann Entscheide widerrufen. Wie gehen Sie damit um?
Nicht aufgeben, den Vollzug mit Liebe sabotieren und die Beteiligten zum friedvollen zivilen Ungehorsam auffordern: z. B. Gebühren nicht zu zahlen, Bewilligungsverfahren zu ignorieren oder Auflagen nicht einzuhalten.

PS: Zum nächsten Spiel des FC Breitenrain komme ich mit einer antiken Autohupe.

Donnerstag, 4. Mai 2017

THE PUTIN INTERVIEWS (about Dr. Strangelove) coming soon



PUTIN INTERVIEWS produced by Oliver Stone

Die australische Primärquelle der Angaben..

gibt es auch ein Interview von Oliver Stone mit...

Aleksei Nawalni ?

DRS5-Filmtherapie mit Spike Lee Filmepilog aus DO THE RIGHT THING

In den Bund-Lesekommentaren werde ich schon als potentieller Gewalttäter gehandelt. Gerne biete ich den Besorgten Einblick in das Innenleben von DVD Dr. Strangelove mit zwei Zitaten von Martin Luther King Jr. und Malcolm X


Mittwoch, 3. Mai 2017

Wählt den Anarch®isten


Miteinander unterwegs im Berner Mittelland



Die Medien helfen Dir beim Hassen


Wir suchen einen Raum für die Tibeter


Sex-Skandal



http://www.derbund.ch/bern/stadt/kulturschaffender-zeigt-stefan-theiler-wegen-beleidigung-an/story/13555128
http://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/anzeige-gegen-stefan-theiler/story/20453187#mostPopularComment

Mein Kommentar zum Bund-Artikel
Formalitäten treiben selbstständiges Denken aus. Ich bin halt kein SPrachzombie, der den Gebrauch seiner Sprache durch den politischen Drill auf einen Trampelpfad oder auf eine enge Autobahn einspuren lassen will. Mir gefällt's, dass sich durch den Facebookpost die einzelnen Meinungen zusammenfinden - vom bibeltreuen Idealisten bis zur naiven Reitschülerin, von den aufgeklärten Aktivisten bis hin zu linientreuen Parteisoldatinnen der herrschenden Klasse. Jeder sollte Konflikte an den Tag bringen, statt sie frustriert in sich hineinzufressen. Vorurteile & Ignoranz verunmöglichen zunehmend die konstruktive Diskussion von Menschen in der realen Welt. Stattdessen werden im grossen Stil Flüche auf Menschen "geliked". Leider scheinen viele Reitschüler Spezialisten auf diesem Feld zu sein. Salam

Mein Kommentar zum BZ-Artikel
Der Intellekt ist gratis, die Liebe auch. Wählt Theiler. Ein Vorzeige-Anarchrist. Und sonst erklärt euren Kinder, warum jemand, der an der Uni St. Gallen im Fach Public Governance 5 Mal in Aufsätzen Bestnoten erzielt hat, warum sollte eine solche Person, die anschliessend als selbständiger Filmdoktor und Kulturunternehmer 8 Jahre (5 Jahre: 7 Tage die Woche) in der Unteren Altstadt operierte und viele Menschen aus allen Generationen, Szenen, Kulturen, Gesinnungen, zum Teil auch Einkommensschichten zusammengebracht hat. Warum sollte ein homo-, trans- oder bisexueller Mensch mir nicht seine Stimme für dieses politisch einflussreiche Amt leihen. Warum? Bitte erklärt es mir! Ochsentour? Sind wir beim Militär? Ich bin ein Wildschwein! Im Geist unseren Verstorbenen Freunde Eugene und Sandro.

Samstag, 29. April 2017

Mit DVD CD LP Kassettli und Schellackdoktor Strangelove nach Wolfenschiessen (NW).


Josef Konrad Scheuber
Ein Seelsorger und Radioprediger auf Radio Beromünster (NW)

A Zwee wo Krach hend midenand.



Morchenbetrachtungen über den Frieden am Radio DRS 5.ch (Quelle: Radio Beromünster, 60er/70er)
Wenn das Nidwalderdeutsch unverständlich ist, kann man was auf Bärndeutsch oder was von der Hamburger Schule hören..




Liebe Mitmänsch, mir stend idr Faschte. Bis Oschtere sett uf dr ganze Welt Friede si. Öi i dr chliine Wält, ir Huis und Hei, i jeden Härz. Das muessmer rächtziitig agattige. Drum wotti hüt zu dene rede, wo midenand Krach hend. Heimli oder unheimli. Luit oder liisli. Eifach zu allne, wo mitmene Mitmänsch nid uischömmid. Es sell ja derig verfindet Nachbuire ge. Nid nur ufem Land, wo eine am andere s Zähndweh und s Rägäwätter vergend.



Nei, au idr Stadt, wo im glichlige Betonblock Mänsche wohnid und änand nie guet Tag sägit. Oi i dr Boutique und im Fabriksaal, womer am Kolleg adr glichlige Maschine chum es guets Wort gid. Oi im Büro und idr Grossbak, wo Zahle und Dividende meh zellid weder Mänscheschicksaal und Leid. Oi i dr eigene Famili, wo Vater und Muetter wege alltägliche Chlinigkeite Differenze und Chritz hend. Die Alte ihri eigeni Junge nimme verschtönd und die Junge, idr Haarfrisuir und im Maximantel vill langmüetiger sind, weder idr Geduld, Ehrfurcht und Dankbarkeit gege die Alte, wone doch früener einisch dr Schoppe gä und die vernetzte Windle drochegleid hend.





Liebe Mitmänsch,ich wiisch dr Glück, wenn du nid zu der Gattig Liit, zu de sogenannte verfindete Nachbuire ghörsch. Aber du gmerksches us miner Uifzählig, als dass es derig Sorte Liit vill me gid, als mer so landläufig meint:
Heimlichi Find, welche taibehinderi hinteremne schön gschminkte Gsichtli verstecki
Zähchläbigi Find, wo’s Herz im langjährige nachtrege lönd la verroschte.
Taubstummi Find, wo weder Miuul nos Ohr für es versehnlichs Wort uifdüe dend.




Wohär chund sone Findschaft? Ich leg der e chliine Uiswahlkatalog uf de Tisch. Chasch sälber uisläsä, was am beschte zu dine Taibi chönti passe:
Rechthaberii, wo alles besser verstad und alli Gsetz uswändig kännt.
Grössiwahn, wo Tuged, dGschiidi und dTalent scho mit de Muettermilch trunke hed.
Dänkmalposituir, wo meint, die eigni Heldebruscht sig allei us Edelmetall gosse, all andere wo unnedure spaziere, sigi nur Hampelmanne, Fussgänger, nüdwertigi Niete,
Egoismus, wo a nüt anders dänkt weder a Profit, Erfolg und brueflichem Uifstieg und wo scho uwirsch wird, wenn dr Kolleg und dNachbuire es Fränkli me verdiene oder es Gallon meh am Beamtechäppi treid.


Emfpindlichkeit - (bsunders uf de Damesiite) - wo kei nüüers Huetmodel, kei nüi Haarfrisuir oder Farb, kei nüe Mantel oder höchere Titel amene fremde Figürli vertreid, defür aber jedes Wörtli, jedes Lächle, jedi Bemwerkig uf Goldwaag leid oder falsch uislegge dued. Und schliesslich
geistigi Arterienverchalgig, wo aller Güetti, Fründlechkeit, zFriedeheit und uifrichtige Härzlechkeit dChrampfadere verstopft.

En uifründleche Katalog, ich weiss, aber säg mir liebe Mitmänsch, öbi bös dernäbe griffe ha?




Wänn die glichliche, leider mänschlich unmänschliche Eigeschafte im grosse und massive vorchömed, den erläbä mir Streik, Strassekrawall, Uifruer, Revolution und Chrieg.

Mir jammered, schimpfed und chlaged dPolizi, dPolitik und Regierige a. Setemer nöd ehnder einisch dra dänke, dass jede Zank und jedi Findschaft im Chliine, villicht ide eigene Stube, ide eigete Stadt im eigene Wohnquartier, mit em chlinschte Fiirliziisle ir eigene Famili afa dued.




Es gäb äs eifachs aber sichers Mittel dergägä: Mir settet widr meh Chrischte, ächti,verständigi, geduldigi und eu es bizeli…humorigi Mitmänsche si. Mir bätit ja zämä, wenigschtens da und det no i dr Famili, sglichlig Vaterunser: „Vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern.“




Mer chnüed i dr Chile, in fründlicher Tuechfühlig, i dr glichlige Bank, dr Arm und dr Riich, dr Gschiid und dr Dimmer, dr Chef und dr Biezer, dFröi Doktor und sDienschtmeitli, dr Iheimisch und dr Fremdarbeiter. Mir bäted und opferid - meh oder weniger fromm - umme glichlige Chrüzaltar, singed die glichlige Lieder, holid ir chrischtliche Gmeinschaft am Gnadetiisch das geischtlich Brot und wärdet zletscht vom Pfarrer mitem glichlige Sägäspruch i Tag uise gschickt: „Gehet hin, im Frieden.“




Säg mär, liäbä Mitmänsch: Set das nid e chli taifer id Seel innega? Set de Friede und die fründlech Nachbarschaft ned e chli änger duire? Seted die guete Vorsätz und die chrischtliche Tugente nid öi au im Tagwärch wirksam sii und sLäbä lieb, schen und zfridener mache?






Ich ha hüt nur zu dene welle rede, wo Krach hend midenand, wenn’s di gar nit set aga, dank am lieb Gott und nimmers nid für Übel. Wennd aber hiit mitmene guete Wort, mitmene fründleche Blick, mit mene Huich Humor es heimlichs Findschaftsfiirli.. idr Gluet scho… chöntisch verstricke, denn darfsch drs Wort vom Heiland ufe Fiirwehrhelm aneschribe: „Selig die Friedensstifter, denn sie werden Kinder Gottes genannt.“